Lexikon zur E-Mobilität

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A

Akkumulator

Ein wiederaufladbarer Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis. Im engeren Sinne ist mit Akkumulator beziehungsweise Akku lediglich eine einzelne Speicherzelle gemeint, allgemeinsprachlich werden aber auch die zusammengeschalteten Speicherelemente, wie sie im E-Auto vorkommen, als „Akku“ bezeichnet. Auch die Bezeichnung „Batterie“ ist hierfür gängig, auch wenn sie historisch oder fachsprachlich in etwas eingeschränkterem Sinne genutzt wurde und wird. Häufig in der Bedeutung von „nicht-aufladbare Batterie“. Letztlich kann man „Batterie“ als Oberbegriff verstehen, unter den neben nicht-wiederaufladbaren Speichern eben auch Akkus fallen. In vielen Fällen werden beide Begriffe heute synonym verwendet, lediglich, wenn speziell die Wiederaufladbarkeit betont werden soll, empfiehlt sich das präzisere „Akku“.

Ampere

Ist die Einheit der elektrischen Stromstärke (kurz A).

B

Backend

Das Backend ist Teil des Ladesystems und beschreibt die Datenverarbeitung im Hintergrund. So werden beispielsweise Ladedaten durch Dienstleister auf einem Server verarbeitet und können per App oder online detailliert eingesehen werden.

Batteriemanagementsystem

Das Batteriemanagementsystem „BMS“ überwacht die Zustände der Zelle während des Betriebs und beim Laden. Beim Laden gibt das BMS vor allem die Ladeleistung vor.

Batteriemiete

Renault bieten an, die Batterie zu mieten. Dadurch spart man mehrere tausend Euro. Es gibt verschiedene Konditionen, zu denen die Batterie vermietet wird. Entweder wird ein Fixpreis pro Monat verlangt, oder es wird nach der Fahrleistung abgerechnet.

Bidirektionale Schnittstelle

Wenn man mit einer Schnittstelle Daten versenden und ebenfalls Daten empfangen kann, dann spricht man von einer bidirektionalen Schnittstelle. Es handelt sich also um eine Datenübertragung, die in beide Richtungen funktioniert. Sie findet von Punkt zu Punkt statt.

Bidirektionales Laden

Bidirektionales Laden bedeutet Stromfluss in beide Richtungen. Dadurch kann das Auto nicht nur Strom für den Eigenbedarf aufnehmen, sondern auch Speichern und bei Bedarf wieder abgeben. E-Autos können so zum Beispiel tagsüber überschüssigen Strom aus der heimischen Photovoltaikanlage speichern und nachts wieder abgeben. Darüber hinaus können E-Autos so genutzt werden, um Stromschwankungen im Netzt auszugleichen.

Bordlader

Das On-Board-Ladegerät ist für das Laden von Wechselstrom nötig, heißt für das Tanken an Wallboxen. Die Leistung des Ladegerätes bestimmt, wie schnell die Batterie aufgefüllt ist.

Brennstoffzelle

Mit Wasserstoff an der Anode und Sauerstoff aus der Umgebungsluft an der Kathode kann ein Stromfluss erzeugt werden. Bei dieser Reaktion entsteht Wärme und Wasser als Endprodukte. In E-Autos kann der Strom aus der Brennstoffzelle in eine Batterie zwischengespeichert werden und für den Antrieb des Autos genutzt werden.

C

C-Faktor

Beschäftigt sich mit dem Verhältnis Batteriekapazität und Ladeleistung. Wenn eine Batterie mit einer zu hohen Ladeleistung geladen wird, droht eine Beschleunigung des Alterungsprozesses der Batterie.

CAN-Bus

Es handelt sich um ein Datennetzwerk, dass verwendet wird um verschiedene Komponenten der Fahrzeugelektronik miteinander vernetzen. Dabei steht CAN für Controller Area Network und Bus für die Kommunikation von verschiedenen Geräten.

CCS-Stecker

Der CCS (Cimbined Charging System)-Stecker ist für Schnelladen ausgelegt. Durch zwei zusätzliche Kontakte ist sowohl die Gleichstrom- als auch die Wechselstromladevariante möglich und die Ladeleistung beträgt standardmäßig 50Kw, aber kann auf bis zu 350Kw erweitert werden. Der Typ-2 Stecker ist mit dem CCS-Stecker kompatibel.

CEE-Anschluss (rot)

Der CEE-Anschluss (rot), auch Starkstrom genannt, ermöglich mit geeignetem Adapter das Laden ohne Ladestation. CEE enthält drei Phasen und arbeitet mit Drehstrom. Je nach Größe können 11Kw (klein) oder 22KW (groß) Ladeleistung erreicht werden.

CEE-Anschluss (blau)

Dieser Anschluss, auch „Camping-Stecker“ genannt, hat im Gegensatz zur roten CEE nur eine Phase und arbeitet mit Wechselstrom. Der Anschluss kann ebenfalls zum Laden des E-Autos verwendet werden und hat eine Ladeleistung von 3,7Kw.

CHAdeMO-Stecker

Der in Japan entwickelter CHAdeMO-Stecker dient ebenfalls dem Schnellladen. Er ist ausgelegt für Gleichstrom und erlaubt eine Leistung von 100Kw, wobei an Ladestationen eher 50Kw üblich sind.

D

Doppellader

Als Doppellader bezeichnet man eine Ladesäule mit nur einer Zuleitung und zwei Ladepunkten.

E

E-Kennzeichen

Das Kennzeichen soll ein Elektroauto auch als ein solches erkennbar machen. Um ein E-Kennzeichen erhalten zu können, muss das Fahrzeug eine Mindestreichweite von 40 Kilometern erreichen. Das E steht immer am Ende der Buchstaben-Nummern-Kombination.

E-Mobilität

Ist die Abkürzung von Elektromobilität. Unter diesem Begriff werden alle Formen der Mobilität mit Elektromotoren zusammengefasst. Elektromobilität breitet sind in Deutschland und auch weltweit immer weiter aus.

Effizienzlabel

Seit 2011 muss jeder Neuwagen mit solch einem Label gekennzeichnet werden. Es soll den Verbrauchern einen Anstoß geben, Energie zu sparen.

Eichrechtkonformes Laden

Für das öffentliche Laden sind Ladesäulen vorgesehen, die die Anforderungen des Mess- und Eichgesetztes erfüllen. Damit werden sowohl transparente und genaue Messungen als auch Abrechnungen ermöglicht.

Elektroauto

Ist ein Verkehrsmittel, dass mit einer elektrischen Energie angetrieben wird. Hierbei kann es sich um ein Auto, Schienenfahrzeuge oder Luftfahrzeuge handeln. Für batteriebetriebene Fahrzeuge wird international die Abkürzung BEV (Battery Electric Vehicle) genutzt.

Emissionen

Emissionen sind Ausstöße von Teilchen, Stoffen oder Strahlung in die Umwelt. Besonders die anthropogenen Emissionen wirken zunehmend schädlich für Klima, Lebensräume und Gesundheit. Aus diesem Grund gilt es schädlichen Emissionen zu reduzieren und nachhaltigere Ideen zu entwickeln. Die Entwicklung der E-Mobilität ist somit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

EmoG

Ist die Abkürzung für das Elektromobilitätsgesetz, welches 2015 in Kraft getreten ist und die Elektromobilität fördern soll.

Energie

Energie ist die Fähigkeit Arbeit zu verrichten, Wärme abzugeben oder Strahlung bzw. Licht auszustrahlen und wird in J (Joule) gemessen. Sie liegt in verschiedenen Arten vor: kinetisch, thermisch, elektrisch, potenziell und chemisch. Bei einem Elektroauto wird beispielsweise elektrische Energie in kinetische Energie umgewandelt. In der Elektrotechnik wir die Energie in Wh angegeben.

Energiedichte

Ist die Energie pro Volumen oder Gewichtseinheit der Batterie. Mit der Energiedichte kann so das Speichervermögen einer Batterie wiedergegeben werden.

F

Fahrzeugtypen

FCEV: Fuel-Cell Electric Vehicle, nennt man Elektroautos mit Brennstoffzellen. Die Brennstoffzellen gewinnen aus elektrischem Strom Wasserstoff und ersetzen so die Batterie als Stromspeicher.

BEV: Battery Electric Vehicle sind Autos, die ausschließlich batteriebetrieben sind.

REEV: Range Extended EV Fahrzeuge haben einen kleinen zusätzlichen Verbrennungsmotor, der die Batterie während der Fahrt auflädt und so die Reichweite erweitert.

HEV: Hybrid Electric Vehicle haben neben dem Verbrennungsmotor zusätzlich eine kleine Batterie, die über die Bremskraft-Rückgewinnung geladen wird und einen Hilfsmotor antreibt.

Feststoffbatterie

In normalen Lithium-Ionen-Akkus werden die Lithium-Ionen beim Laden in Graphit eingebunden und „wandern“ beim Entladen durch eine flüssige Elektrolytschicht zurück zur Kathode. Bei Verwendung von reinem Lithium als Anode würde die Effizienz zwar um ein vielfaches steigen, aber durch nadelartige Strukturen an der Oberfläche von Lithium würde die Elektrolytschicht zerstört werden. Feststoffbatterien sollen hier die Lösung bieten: Die flüssige Elektrolytschicht wird durch eine feste Schicht aus Keramik ersetzt. Diese Technologie steckt zwar noch in der Pionierphase, aber man erhofft sich dadurch eine deutliche Verbesserung von Akkus und Batterien.

FI-Schalter

Der Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB=Residual Current operated Circuit-Breaker), dient in elektrischen Geräten zum Schutz von Personen und wird umgangssprachlich auch FI-Schalter genannt, wobei das „F“ für Fehler und „I“ für das Zeichen der Stromstärke steht. Der Schutzschalter misst die Differenz zwischen ausgehendem und eintreffendem Strom (Ideal beträgt diese 0). Fließt der Strom über einen unerwünschten Pfad (über Metallgehäuse oder Personen) verändert sich die Differenz und der Schutzschalter erkennt einen Fehlerstrom. Der Stromkreis wird sofort abgeschaltet um den Fehlerstrom zu unterbrechen und so Personen und Gerät zu schützen. Für den optimalen Schutz ist in unserer ALPHA bereits ein geeigneter Schutzschalter eingebaut, der beide Ladepunkte absichert. Dadurch sparen Sie sich den Aufwand und die Kosten für einen extra Schutzschalter.

G

Gleichstromvariante

Mit Gleichstrom wird das Schnellladen von E-Autos durchgeführt. Dabei wird der Strom nicht im Auto, sondern in der Ladestation umgewandelt, wodurch der Strom direkt in die Autobatterie eingespeist wird. Das erlaubt ein vergleichsweise schnelleres Laden.

H

Halb Öffentlicher Raum

Es gibt drei Kategorien, um die Zugänglichkeit der Ladesäulen zu beschreiben. Halb öffentlich sind die, die sich auf privatem Gelände befinden z.B Supermarktparkplätze, Firmengelände. Diese sind nur zu bestimmten Zeiten für jedermann zugänglich.

I

ISO 151118

Die ISO 15118 ist der Wegbereiter für Plug-&-Charge. Die Norm soll Sorge dafür tragen, dass bei dieser Art des Ladens die Kommunikation, Authentifizierung, Autorisierung und Indikation zwischen Ladeinfrastruktur und Fahrzeug sicher und funktional ist.  Des Weiteren soll sie das Energiemanagementsystem beim Laden verbessern und sichergestellt werden, dass man pro Fahrzeug mehrere Verträge verankern kann, sodass ein Wechsel der Anbieter jederzeit möglich ist.

IK-Schutz

Bezeichnet in der Elektrotechnik ein Maß für die Widerstandsfähigkeit bei Schlag- und Stoßbeanspruchung von Bauteilen.

Induktives Laden

Diese Lade Art erfolgt ohne festen Kontakt zwischen Auto und Ladestation. Auf speziellen Parkflächen erzeugt eine Spule im Bodenbelag den Ladestrom direkt im Fahrzeug.

Intelligentes Lademanagement

Durch intelligentes Lademanagement wird die Kommunikation zwischen Wallbox und Fahrzeug hergestellt. Dadurch wird an jedem Ladepunkt der Strom bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt. Unsere ALPHA kommuniziert mit Ihrem Fahrzeug und kann den gewünschten Strom je Ladepunkt ermitteln und zu Verfügung stellen. Dadurch lassen sich auch zweit Autos gleichzeitig mit dem benötigten Strom versorgen.

J

Jumper / Steckbrücke 

Der sogenannte „Jumper“ ist die Steckbrücke innerhalb der Wallbox. Über sie kann der maximale Strom bestimmt werden, die die Wallbox aus der Zuleitung entnimmt. Wichtig dabei ist, den Kabelquerschnitt, die Kabellänge und die Sicherung der Zuleitung zu beachten.

K

Kabelquerschnitt

Der Kabelquerschnitt ist wichtig für den Stromfluss, denn je größer dieser ist, umso mehr Strom kann fließen. Ist der Querschnitt zu groß, entstehen unnötige Kosten. Ist er allerdings zu klein, ist der Strom, der bei dem Verbraucher ankommt zu gering. Im schlimmsten Fall wird das Kabel zu warm und es entstehen Kabelbrände. Bei der Wahl des Kabelquerschnitts ist also auf den Strom zu achten, der hindurchfließen soll.

KFZ-Steuer

Nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) sind Elektrofahrzeuge, die in dem Zeitraum vom 18.05.2011 bis zum 31.12.2025 angemeldet wurden, 10 Jahre von der Steuer befreit. Diese Befreiung gilt allerdings nur bis 2030. Danach gilt nur der 50 prozentige Steuersatz, der in §9 aufgeführt wird. Im Gegensatz zu den Verbrennungsmotoren, ist das Elektrofahrzeug also eine deutlich günstigere Alternative.

Kilowattstunde

Eine Maßeinheit für Energie. Mit einer Kilowattstunde Strom lässt sich ein Eimer Wasser bei Raumtemperatur zum Kochen bringen. Die Kapazität von E-Auto-Akkus wird häufig in kWh angegeben: üblich sind derzeit zwischen gut 20 kWh und 60 kWh, in Einzelfällen auch rund 100 kWh. Der Energieverbrauch hängt stark von Modell und Fahrweise ab, bei normalen E-Mobilen liegt er jedoch aktuell meist im Bereich von 10 bis 20 kWh auf 100 Kilometern. Die theoretische Reichweite von Elektroautos der Modelle ist aber nicht direkt von der Akkukapazität ableitbar (anders als beim konventionellen Auto, wo die Reichweite sich aus Verbrauch und Tankinhalt ergibt), da die Batterien nie komplett entladen werden dürfen.

Konduktives Laden

Beschreibt alle Ladevorgänge mit Kabel und Stecker und ist die am meisten verbreitetste Ladetechnologie.

L

Ladedauer

Ist die Zeit die vergeht, während ein Elektroauto an einer Ladesäule lädt.

Ladeinfrastruktur

Vorrausetzungen für die Installation einer Ladestation.

Ladekurve

Gibt die Ladeleistung bei einem gewissen Ladezustand an. Um die Batterie zu schonen reduziert das Batteriemanagementsystem die Ladeleistung ab einem Ladezustand von 80%. Es gilt: Je höher und konstanter die Ladekurve, desto schneller wird geladen und umso höher die Akkukapazität.

Ladeleistung

Die Ladeleistung ist das wichtigste Kriterium dafür, wie lange das E-Auto zum Volltanken ans Stromnetz muss. Eine Haushaltssteckdose stellt eine Ladeleistung von rund 3,5 kW zur Verfügung, eine normale Ladesäule oder Wallbox in der Regel rund 10 bis 22 kW, eine Schnellladesäule meist 50 kW bis 100 kW. Sogenannte Ultraschnellladesäulen kommen auf bis zu 350 kW. Um einen E-Auto-Akku mit einer Kapazität von 24 kWh zu laden, müsste er also – vereinfacht gerechnet – rund sieben Stunden an die Haushaltsteckdose, während er am Ultraschnelllader schon nach wenigen Minuten voll wäre. In der Praxis sind die Ladezeiten aber länger. Unter anderem, weil längst nicht jedes Auto die von der Ladesäule bereitgestellte Leistung komplett nutzen kann und weil mit wachsendem Akku-Füllstand und zunehmender Erwärmung die Ladegeschwindigkeit abnimmt. Andererseits wird an Schnelladesäulen aus Rücksicht auf die Akku-Lebensdauer meist nur bis zu einem Füllstand von 80 Prozent geladen. Neben der Ladeleistung gibt es auch eine Entladeleistung, die in der Regel höher ist: meist entspricht sie der Antriebsleistung eines E-Autos.

Ladepunkt

Viele Ladesäulen bieten die Möglichkeit, mehrere Autos gleichzeitig aufzuladen. Man spricht dann von mehreren Ladepunkten. In offiziellen Statistiken werden häufig Ladepunkte gezählt, die Zahl der Säulen ist deutlich niedriger. In vielen Fällen müssen sich die gleichzeitig tankenden Fahrzeuge die Ladeleistung teilen, wodurch die Wartezeit steigt.

Ladestand

Gibt, meist in Prozent, den Energiegehalt der Batterie wieder, der genutzt werden kann. Idealerweise ist der Zustand von 20% bis 80% zu halten, sodass die Batterie geschont wird.

Ladestrom

Ladestrom bezeichnet man die Stromstärke, mit der ein Akku geladen wird.

Ladesäulen

Im Prinzip gibt es zwei unterschiedliche Arten von Ladesäulen: schnelle und langsame. Letztere arbeiten mit normalem Wechselstrom (400 V, bis zu 63 A) und einer Ladeleistung von in der Regel 11 kW. Liegt die Ladeleistung oberhalb von 22 kW, handelt es sich um eine Schnellladestation. Daneben existieren Schnellladestationen mit Gleichstrom und hohen Ladeleistungen ab rund 50 kW. Darüber hinaus hat sich der Begriff „Ultraschnellladesäulen“ durchgesetzt, der meist für Systeme mit deutlich mehr als 100 kW genutzt wird. Im privaten Bereich kommen darüber hinaus sogenannte Wallboxen zum Einsatz, die meist in den Leistungsstufen 11 kW und 22 kW angeboten werden. Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur.

Ladesäulenverordnung

Die Ladesäulenverordnung (LSV) regelt seit März 2016 in Deutschland die technischen Mindestanforderungen an Stromtankstellen. Für normale Ladesäulen schreibt sie den sogenannten Typ-2-Stecker vor, für Gleichstrom-Ladesäulen das von den deutschen Herstellern genutzte CCS-System. Darüber hinaus formuliert sie umfassende Anforderungen an die Betreiber öffentlicher Ladepunkte. Als solche gelten neben dem öffentlichen Verkehrsraum auch ein Großteil von Kunden- und Firmenparkplätzen. Induktive und kabellose Ladesysteme werden von der LSV nicht erfasst.

Lithium-Ionen-Batterie

Die heute aktuelle Batterietechnik. Gegenüber den zuvor eingesetzten Blei- und Nickel-Metallhydrid-Akkus bieten sie eine höhere Energiedichte. Zudem kennen sie keinen Memory-Effekt. Während ihre Kapazität für Handys und Laptops heute ohne weiteres ausreicht, stoßen sie beim Auto schnell an ihre Grenzen. Ein weiteres Problem ist der hohe Preis, der zuletzt aber stark gesunken ist. Lag er Anfang der 2010er-Jahre noch bei rund 500 Euro, sind es mittlerweile nur noch knapp 100 Euro pro Kilowattstunde. Bei einem typischen Stadt-Elektroauto mit einer 30-kWh-Batterie entspricht das einem Akkupreis von 3.000 Euro – einer der Gründe für die weiterhin recht hohen Fahrzeugpreise.

Lithium-Luft-Batterie

Gilt als Nachfolger der Lithium-Ionen-Akkus. Als Vorteil gegenüber dem Lithium-Ionen-Akku, bieten sie durch den Verzicht auf das schwere Trägermaterial einen Gewichtsvorteil, wodurch die Leistungsdichte pro KW steigt. Dadurch werden größere Reichweiten möglich.

LS-Schutzschalter

Der Leistungsschutzschalter (LS-Schalter) wird umgangssprachlich auch Sicherung genannt und schützt Leitungen vor Beschädigung oder Erwärmung. Entsteht ein Kurzschluss oder ist die Stromlast auf den Leitungen zu hoch, wird der Stromkreis von dem LS-Schalter unterbrochen.

M

Mode 1 Ladekabel

Bei Mode-1-Laden verfügt das Fahrzeug über einen Schuko-Stecker, der am Fahrzeug befestigt ist. Das heißt, dass das Fahrzeug nur an einem normalen Schuko-Stecker und mit max. 2,3kW geladen werden kann.

Mode 2 Ladekabel

Bedeutet das Laden eines Elektroautos an einer Standard-Haushaltssteckdose bis max. 2,3 kW.

N

Niedervolt-Hybridsystem

Hybridautos sind auch deswegen relativ teuer, weil ihre Hochspannungs-Komponenten besonders geschützt werden müssen, damit die Insassen bei einem Unfall oder einer Fehlfunktion nicht plötzlich unter Strom stehen. Bei Niedervolt-Systemen, die statt mit bis zu 400 Volt nur mit 48 Volt arbeiten, könnten die Hersteller darauf verzichten. Aufgrund ihrer niedrigen Kosten eignen sich 48-Volt-Hybridsysteme vor allem für kleine und kompakte Fahrzeuge. Die Niedervolt-Technik ist allerdings weniger leistungsfähig als die Hochvolt-Technik, so dass sich die Hybridfunktionen in der Regel auf das Boosten beim Beschleunigen und Anfahren beschränkt. Trotzdem sollen gegenüber rein konventionellen Antrieben zweistellige Verbrauchsvorteile in Prozent möglich sein.

Notladekabel

Das Notladekabel ermöglicht eine Ladung an der hauseigenen Schukodose. Als Dauerlösung ist dieses Kabel aber nicht geeignet, da das Laden mit ca. 2,3 kW recht langsam läuft und durch die große Strombelastung an der Steckdose herrscht Brandgefahr. Das Notladekabel sollte also auch als solches behandelt werden.

O

OCHP

OCHP steht für Open Clearing House Protocol. Es hat den Zweck, dass sich Kunden der Elektromobilität miteinander verbinden können. Zudem ermöglicht OCHP das grenzenlose Aufladen von Elektrofahrzeugen.

OCPP

OCPP steht für Open Charge Point Protocol. Es dient der Kommunikation zwischen Elektroauto – Ladestation und einem zentralen Managementsystem. Kleine Ladenetze können dadurch schneller zu einem größeren zusammengelegt werden.

OBU

Steht für das On-Board-Unit und bezeichnet ein Gerät zur Datenerfassung beispielsweise bei der Autobahn-Maut oder beim Carsharing.

One-Pedal-Driving

Bedeutet, dass man quasi nur mit einem Pedal (eng. one pedal) fährt. Sobald man nur den Fuß vom Fahrerpedal entfernt, setzt eine spürbare Verzögerung ein. Wenn man sich an diese Verzögerung gewöhnt, fährt man mit nur einem Pedal.

Öffentlicher Raum

Es gibt drei Kategorien, um die Zugänglichkeit der Ladesäulen zu beschreiben. Die Öffentlichen Ladestationen befinden sich an Orten, die für jedermann zugänglich sind.

Ökostrom

Ist Strom der aus ausschließlich erneuerbaren Energien gewonnen wird.

P

Plug-&-Charge

Die Ladeart Plug-&-Charge bezeichnet das Laden ohne eine RFID-Karte. Der Ladevorgang wird somit umgehend nach dem Anschließen des Ladekabels an das E-Auto gestartet, ohne dass man selbst eine Authentifizierung vornehmen muss. Dieser Vorgang läuft dann automatisch im Hintergrund zwischen Fahrzeug und Ladesäule ab. Dazu werden aber geeignete Ausstattungen in den Fahrzeugen und Ladestationen benötigt. Geregelt wird dieses System von der Norm ISO 15118.

Plug-in-Hybrid

Eine Art Teilzeit-Elektroauto, gemischt mit einem Hybridfahrzeug. An Bord befindet sich in der Regel ein vergleichsweise kleiner Akku, der sich an der Steckdose aufladen lässt und eine rein elektrische Reichweite von derzeit rund 50 Kilometern ermöglicht. Danach fährt das Auto mit Hybridantrieb weiter. Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie bis zur Einführung leistungsfähiger Akkus, die auch reinen Elektroautos eine langstreckentaugliche Reichweite ermöglichen. Für die Autohersteller sind sie nicht zuletzt auch deswegen interessant, weil sie im NEFZ-Verbrauchszyklus sehr gute CO2-Werte erreichen, da mit vollem Akku gestartet wird. Das führt zu abwegigen Verbrauchsangaben von unter zwei Litern Kraftstoff je 100 Kilometer. Etwaige Kohlendioxid-Emissionen bei der Herstellung des benötigten Stroms werden aber nicht berücksichtigt. Für den Kunden sind sie bei ähnlichen Preisen attraktiver als reine Elektroautos, da das Reichweitenproblem mit dem Verbrennungsmotor überbrückt wird.

Privater Raum

Es gibt drei Kategorien, um die Zugänglichkeit der Ladesäulen zu beschreiben. Die Privaten Ladestationen befinden sich auf Privatgelände und sind nur für bestimmte Personen zugänglich.

Q

R

Radnabenmotor

Ist ein Motor, der direkt in die Räder des Fahrzeuges eingesetzt wird. Der Radnabenmotor wird zurzeit noch weiterentwickelt. Die Aufgabe des Radnabenmotors ist, den erzeugten Drehmoment auf das jeweilige Rad zu übertragen.

Range Extender

Ist ein kleiner Benzinmotor, der über einen Generator Strom für den Elektromotor erzeugt, wenn die Traktionsbatterie leergefahren ist. Bedeutet, dass der Fahrer trotz leerer Batterie für eine gewisse Reichweite weiterfahren kann.

Recycling von Akkus

Bei dem Thema Nachhaltigkeit spielt das Recyceln von Rohstoffen eine wichtige Rolle. Würde man den Akku eines Elektroautos einfach wegwerfen, wäre diese Art von Fortbewegung alles andere als eine Lösung für unsere Probleme. Nach dem Gebrauch von Akkus in Elektroautos haben diese meist noch eine Restkapazität von bis zu 80%. Aufgrund der hohen Kapazität nach dem Gebrauch, werden die Akkus im sog. „Second-Life“ als Energiespeicher in Firmen oder in privaten Haushalten genutzt. Ein Akku kann beispielsweise als Puffer für ein Haushalt mit Solaranlage ausreichen und hält dabei bis zu weiteren 10 Jahren oder mehr. Nach dem „Second-Life“ müssen dann die Wertvollen Stoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel oder Graphit wiedergewonnen werden. Da dieses Recyceln, bestehend aus mehreren Verfahren, noch zu aufwändig ist, ist es wichtig diesen Prozess zu verbessern und zu automatisieren.

Reichweite

Gibt an wie weit ein vollgeladenes Elektroauto fahren kann. Die Reichweite hängt von verschiedenen Faktoren, wie Geschwindigkeit und Fahrstil ab. Die neusten Elektrofahrzeuge passen ihre Reichweitenprognose der aktuellen Fahrsituation an.

Reiheneinbaugeräte

Das sind elektrische Bauteile, die auch noch nachträglich auf elektronischen Trägern eingebaut werden können. Beispiele dafür sind Abrechnungszähler oder Smart Grid.

Rekuperation

Die Rückgewinnung von kinetischer Energie, die ansonsten beim Bremsen in Form von Wärme verloren gehen würde, ist kein Privileg des Elektroautos. Pkws mit Start-Stopp-System nutzen die Technik bereits seit Jahren. Während der gewonnene Strom beim konventionellen Auto zur Entlastung des Generators/ der Lichtmaschine genutzt wird, kommt er beim E-Auto direkt dem Antrieb zugute. Allerdings fließt nur ein relativ kleiner Teil der Bremsenergie als Ladeenergie in die Batterie zurück.

RFID

RFID Steht für Radio Freqeuency Indentification oder kurz gesagt „Funkerkennung“. Sie dient einer drahtlosen Übertragung von sensorgenerierten Messwerten. Das RFID-System besteht aus einem RFID-Transponder und einem RFID-Reader, dem Lesegerät. Bei Ladesäulen funktioniert das RFID-Modul als Abrechnung, aber auch um sich Verbrauchs- und Umsatzstatistiken und die Lade-Historie anzuschauen. Auch unsere ALPHA XT ist standardmäßig mit einem RFID-Modul ausgerüstet. Andere Modelle können auf Anfrage auch mit diesen Modulen aufgerüstet werden.

Roaming

Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Mobilfunk und regelt die mobile Datennutzung über Ländergrenzen hinweg. Dieses Prinzip wurde übertragen auf die E-Mobilität und ermöglicht, dass Nutzer problemlos an Ladesäulen von verschiedenen Anbietern und in verschiedenen Ländern laden können.

S

Schieflast

Stromanschlüsse von Gebäuden in Deutschland besitzen drei Stromleiter. Wenn Elektroautos mit einen einphasigen Bordladegerät angeschlossen werden, kann eine Phasenschieflast entstehen. Das kann dann zu Problemen führen, deshalb darf ein Fahrzeug einphasig mit maximal 20 Ampere geladen werden.

Schnellladen

Der Begriff wird von jedem Hersteller anders benutzt. In den einschlägigen Gesetzestexten zur E-Mobilität findet man die Definition, alle Ladevorgänge mit Leistungen oberhalb von 22 kW könnten als Schnellladung bezeichnet werden. Eine andere mögliche Abgrenzung wäre Wechselstromladen (AC, bis maximal 44 kW) gegen Gleichstromladen (DC, ab 50 kW). In der Praxis macht die Wahl der Definition kaum einen Unterschied, da es hierzulande faktisch kaum Wechselstrom-Ladepunkte mit mehr als 22 kW Leistung gibt. Auch die Zahl der passenden Fahrzeuge ist eher gering.

Schuko-Steckdose

Die Schuko-Steckdose, oder auch Schutzkontakt-Steckdose, ist die gewöhnliche Steckdose, die in jedem deutschen Haushalt zu finden ist. In Notfällen kann man das E-Auto mit dem Mode-2 Ladekabel an dieser Steckdose mit bis zu 2,3Kw laden. Das Laden an dieser Steckdose belastet das Hausnetzt auf Dauer allerdings stark, weshalb eine geeignete Ladestation zu empfehlen ist.

Smart-Grid

Die Bezeichnung Smart Grid steht für intelligente Stromnetze, die Voraussetzung für das Einbinden erneuerbarer Energiequellen in das Stromnetz sind. Da die Energie von Wind, Sonne und Gezeiten nicht konstant ist, muss die Einspeisung in das öffentliche Netz geregelt werden, damit der Strombedarf immer gedeckt ist und die Energie da genutzt werden kann, wo sie gebraucht wird (Stichwort Überschussladen durch Photovoltaikanlagen). Des Weiteren sind Konsumenten durch Ihre Solaranlagen gleichzeitig auch Produzenten geworden, wodurch die Kommunikation nicht mehr nur einseitig verlaufen kann. Aufgrund all dieser Faktoren muss die Kommunikation zwischen Energieerzeuger, Energiespeicher und Verbraucher durch ein intelligentes Stromnetz gewährleistet sein. Herzstück eines Smart Grids ist das Smart Meter, welches eine wichtige Schnittstelle für die Daten darstellt.

Smart Meter

Das Smart Meter Gateway ist eine wichtige Kommunikationseinheit in intelligenten Messsystemen. Es wurde vom Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik entwickelt und soll der sicheren Datenübertragung dienen. Das Smart Meter ist über drei Schnittstellen in das System eingebunden und dadurch mit dem elektronischen Zähler, WLAN und dem lokalen Heimnetz verknüpft. Die übertragen Daten werden vom Smart Meter verschlüsselt und für Unbefugte unzugänglich gemacht.

Spannung

Die Spannung bestimmt den Ladungsunterschied zwischen den Polen. Anders gesagt gibt sie an wie hoch das Potential ist den Stromfluss aufrecht zu erhalten.  Gemessen wird die Spannung in Volt (V) und hat das Formelzeichen U.

Stromstärke

Die Stromstärke gibt an, wie viel elektrische Ladung pro Sekunde durch einen gewissen Querschnitt fließt. Gemessen wird die Stromstärke in Ampere (A) und hat das Formelzeichen I.

Supercharger

Die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla für Fahrzeuge der eigenen Marke. Das Tesla-System nutzte in Europa zunächst einen modifizierten Typ-2-Stecker, der anders als sein bei anderen Marken genutztes Pendant auch das Laden von Gleichstrom mit bis zu 250 kW erlaubt. Mittlerweile werden Säulen und Fahrzeuge auf den CCS-Standard umgestellt. Die Batterien von Model S, Model X und Co. können an Superchargern innerhalb weniger Minuten aufgeladen werden – früher generell kostenlos, mittlerweile wird modellabhängig nach Minuten oder Kilowattstunden (33 Cent) abgerechnet. Insgesamt betreibt Tesla nach eigenen Angaben in Europa über 1.800 Ladestationen mit insgesamt knapp 16.000 Ladepunkten, meist an wichtigen Magistralen, um seinen Kunden auch längere Reisen im Elektroauto zu ermöglichen. Fahrzeuge anderer Marken können Supercharger nicht nutzen, Tesla-Modelle hingegen können an Typ-2- und gegebenenfalls an CCS-Ladesäulen tanken.

Superkondensatoren

Superkondensatoren puffern ihre Energie elektrisch statt elektrochemisch, wie andere Akkus. Dadurch können Autos schneller geladen werden und ihre Energie auch wieder schneller abgeben. Durch die geringe Energiedichte, kann der Strom zwar schnell geladen werden, aber dafür nicht besonders viel. Als alleinige Energiequelle kommen sie daher nicht in Frage, werden aber in Zukunft wohl mehr als Ergänzung dienen.

T

Temperaturmanagement

Unter anhaltender Last wird der Motor heiß. Das beeinflusst nach längerer Fahrt die Ladesäule, die dann nicht mehr die volle Leistung abrufen kann. Daher gibt es für Elektroautos Kühlungssysteme, die empfohlen werden, wenn man viel fährt.

Typ 1-Stecker

Es handelt sich um ein einphasigen Stecker, der vor allem im asiatischen und amerikanischen Raum vertreten ist. Dieser erlaubt eine Ladeleistung von bis zu 7,4-7,6 kW und basiert auf Wechselstrom. In Europa ist dieser Steckertyp eher unüblich.

Typ 2-Stecker („Mennekes“-Stecker)

Im Gegensatz zu dem Typ 1-Stecker ist der Typ 2-Stecker dreiphasig und erlaubt Ladeleistungen von 22 kW bis hin zu 43 kW. Dieser Stecker basiert ebenfalls auf Wechselstrom (Drehstrom) und ist im europäischen Raum die Norm.

U

Umweltbonus 

Der Kauf eines Elektroautos wird seit 2016 vom Bund bezuschusst. Gefördert werden reine Batteriefahrzeuge und Plug-In Hybride, die eine Kohlendioxid-Emission von höchstens 50 Gramm je gefahrenen Kilometer haben.

Überschussladen mit Photovoltaikanlagen

Der Überschuss aus den PV-Anlagen kann für das Laden von Elektroautos genutzt werden. Der Vorteil: Der Strom stammt nicht mehr ausschließlich aus dem öffentlichen Netz – Geld wird gespart und das Laden optimiert. Unterschieden wird dabei in drei Varianten: PV-Laden ohne Ansteuerung der Wallbox, PV-Laden mit Freigabesignal und PV-Laden mit dynamischer Ansteuerung. Für jede der Varianten benötigt man besondere Komponenten innerhalb der Wallbox.

V

Verbrauch 

Der Stromverbrauchen wird genauso ermittelt, wie der eines Benziners oder Diesels. Angegeben wird er aber in Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Die Emissionen bei der Stromherstellung werden nicht berücksichtigt.

W

Wallbox

Es handelt sich um eine Ladesäule für Elektroautos, bei der eine Befestigung an der Wand oder an einer Säule vorgesehen ist.

Watt

Watt ist die Maßeinheit für die elektrische Leistung. Diese ergibt sich aus dem Produkt von Stromstärke (A) und Spannung (V).

Wechselstromvariante

Das ist die übliche variante um E-Autos zu laden, wobei der Wechselstrom im Auto in Gleichstrom umgewandelt wird. Die Ladegeschwindigkeit hängt von der Leistung der Ladestation und von der Kapazität des Stomwandlers im Auto ab.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der aufgewandten Energie in die gewünschte Energieform umgewandelt wurde. Berechnet wird der Wirkungsgrad aus dem Quotient aus der nutzbaren Energie und der eingesetzten Energie. Bei einem Elektromotor kann der Wirkungsgrad, mit der elektrischen Energie als zugeführte und der Bewegungsenergie als nutzbare Energie, bei über 95% liegen. Im Vergleich: Ein Dieselmotor schafft gerade einmal 35% bis 40%. 100% können durch die immer vorliegende Wärmeverluste nie erreicht werden.

X

Y

Z

Zyklenfestigkeit

Die Zyklenfestigkeit gibt an, wie viele Ladezyklen ein Akku durchlaufen kann, ohne dass die Kapazität des Akkus zu stark abgenommen hat. Ein Zyklus beschreibt die Entladung und wieder Aufladung eines Akkus. Wichtig dabei ist, wie weit der Akku entladen wird. Beträgt die Entladung stetig 100%, ist die Zyklenfestigkeit, im Vergleich zu einer 50 prozentigen Entladung, deutlich geringer. Des Weiteren kommt es auch auf die Bauweise des Akkus an.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z